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TROPOS MOTORS EUROPE übergibt Elektronutzfahrzeug-Bausätze an die Hochschule Bochum

Innovation, Forschung und Weiterentwicklung machen eine nachhaltige Zukunft erst möglich. Doch neue Wege erfordern nicht nur Mut und Kompetenz, sondern auch die passenden Partner. Zwei dieser Innovationspartner im ruhrvalley Netzwerk sind die Hochschule Bochum und der Elektronutzfahrzeughersteller TROPOS MOTORS EUROPE. Gemeinsam arbeiten sie an Lösungen im Bereich Elektromobilität. Am 12. August hat TROPOS MOTORS EUROPE zwei Bausätze des Elektronutzfahrzeugs Tropos ABLE übergeben, die im Rahmen des Landesprogramms Talentscouting von der Hochschule erworben wurden.

Herne, 12. August 2020 – Innovation, Forschung und Weiterentwicklung machen eine nachhaltige Zukunft erst möglich. Doch neue Wege erfordern nicht nur Mut und Kompetenz, sondern auch die passenden Partner. Zwei dieser Innovationspartner im ruhrvalley Netzwerk sind die Hochschule Bochum und der Elektronutzfahrzeughersteller TROPOS MOTORS EUROPE. Gemeinsam arbeiten sie an Lösungen im Bereich Elektromobilität. Am 12. August hat TROPOS MOTORS EUROPE zwei Bausätze des Elektronutzfahrzeugs Tropos ABLE übergeben, die im Rahmen des Landesprogramms Talentscouting von der Hochschule erworben wurden.

Die Bausätze werden unter Anleitung der Ingenieure des Instituts für Elektromobilität der Hochschule Bochum zu Ausbildungs- und Motivationszwecken von Studierenden zusammengebaut. Die Tropos ABLE sollen anschließend als Talentmobil eingesetzt werden, das Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in naturwissenschaftliche und technische Studien- und Berufsfelder gewährt. Das zweite Fahrzeug ist für die Forschung und Lehre vorgesehen. Es soll der Ausbildung von Studierenden im Bereich der Elektromobilität dienen und in Forschungsprojekten für autonomes Fahren und Smart-City-Projekten eingesetzt werden.

„Das Ruhrgebiet entwickelt sich zu einer wahren Innovationsschmiede. Wir möchten unser Wissen aktiv in diesen Prozess einbringen und als Partner sowohl die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Region als auch die wissenschaftliche Forschung vorantreiben. Die Zukunft lässt sich nur gemeinsam gestalten“, sagt Markus Schrick, Geschäftsführer von TROPOS MOTORS EUROPE.

Prof. Dr. Michael Schugt, Leitung des Instituts für Elektromobilität und Vizepräsident für Forschung, Transfer und Entrepreneurship der Hochschule Bochum: „Im ruhrvalley sind wir davon überzeugt, dass nachhaltige Mobilität nur dann erfolgreich weiterentwickelt werden kann, wenn wir unser Know-how aus Forschung und Wirtschaft bündeln und die Ergebnisse direkt in den Städten umsetzen und auch sichtbar machen. An der Hochschule Bochum studieren die Nachwuchskräfte in den Bereichen Energie und postfossile Mobilität und in zahlreichen Forschungsprojekten des Instituts für Elektromobilität werden nachhaltige Mobilitätslösungen erarbeitet. Die Partnerschaft mit TROPOS MOTORS EUROPE eröffnet neue Potenziale für eine praxisnahe Ausbildung und die Möglichkeit, innovative Projekte vor Ort umzusetzen und unter Realbedingungen zu erproben.“

Seit kurzem engagiert sich TROPOS MOTORS EUROPE daher nun auch als Mitglied im ebenfalls in Herne ansässigen ruhrvalley Cluster e.V. Zweck des Vereins ist die Förderung von Innovationen, insbesondere im Bereich der Energieversorgung, Mobilität und Digitalisierung. Gemeinsam mit den beteiligten Hochschulinstituten, Konzernen und jungen Technologieunternehmen aus dem ruhrvalley Netzwerk sollen Optimierungspotenziale der elektrischen Antriebskomponenten aufgedeckt und die intelligente Vernetzung der TROPOS-Fahrzeuge für unterschiedliche Nutzungsbereiche vorangetrieben werden. Ziel der Partner im Netzwerk „ruhrvalley – Mobility and Energy for Metropolitan Change“ ist es, sichere und zukunftsfähige Technologien zu entwickeln, um die Transformation des Ruhrgebiets mitzugestalten und es zugleich als Modell für die nachhaltige Entwicklung von Metropolregionen zu etablieren.

„Für uns kommt TROPOS MOTORS EUROPE als Mitglied wie gerufen. Eine ganze Reihe unserer Unternehmen im ruhrvalley beschäftigt sich mit dem Engineering und Testen elektromobiler Antriebskomponenten, zugehöriger Steuergeräte und Software. Für die Weiterentwicklung der TROPOS-Fahrzeuge können wir diese Kompetenzen nun zusammenbringen und die Fahrzeuge können dann auch gleich in ganz unterschiedlichen Anwendungsbereichen in Unternehmen aus dem ruhrvalley Netzwerk erprobt werden“, sagt Torben Lippmann, Geschäftsführer des ruhrvalley Cluster e.V.

 

Über ruhrvalley

Die Zukunftsthemen der Energiewende, neuen Mobilität und digitalen Transformation komplexer Systeme stellen die Welt von heute und vor allem Ballungsräume vor essentielle Herausforderungen. In der Hochschul- und Unternehmenspartnerschaft „ruhrvalley – Mobility and Energy for Metropolitan Change“ verfolgen die Partner das Ziel, sichere und zukunftsfähige Technologien zu entwickeln, um die Transformation des Ruhrgebiets mitzugestalten und das Ruhrgebiet zugleich als Modell für die nachhaltige Entwicklung von Metropolregionen zu etablieren.

ruhrvalley ist ein Innovationsökosystem, welches als Netzwerk und Projektorganisation Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenführt, um bessere Voraussetzungen für die erfolgreiche Ideenentwicklung und -umsetzung im Metropolmaßstab zu ermöglichen. In flexiblen und flachen Strukturen kooperieren die Netzwerkpartner über Disziplin-, Institutions- und Unternehmensgrenzen hinweg.

Über TROPOS MOTORS EUROPE

TROPOS MOTORS EUROPE, ein Tochterunternehmen der MOSOLF Gruppe, ist Spezialist für kompakte, elektrische Nutzfahrzeuge für die Werks- und Citylogistik. Das deutsche Unternehmen hat sich auf rein elektrische, kompakte Nutzfahrzeuge der Kategorie L7E-CU spezialisiert. Die elektrischen Transporter sind für verschiedenste Anwendungszwecke konzipiert.

Die Tropos Elektrotransporter sind langlebige und vielseitige Fahrzeuge. Sie verfügen über eine hohe Nutzlast, haben die größte Ladefläche in dieser Klasse und können dank des kurzen Radstands und ihres kleinen Wendekreises auch auf engstem Raum eingesetzt werden. Die Elektronutzfahrzeuge können drinnen, draußen und im unbefestigten Gelände betrieben werden und sind mit verschiedenen wechselbaren Aufbauten erhältlich.

Über die MOSOLF Group: Systemdienstleistungen aus einer Hand

Die MOSOLF Group gehört zu den führenden Systemdienstleistern der Automobilindustrie in Europa. Zum Leistungsspektrum des 1955 gegründeten Familienunternehmens mit Hauptsitz in Kirchheim unter Teck gehören maßgeschneiderte Logistik-, Technik- und Servicelösungen, die mithilfe eines europaweiten Standort-Netzwerks sowie einer multimodalen Verkehrsträgerflotte realisiert werden. Die MOSOLF Group gliedert sich in 4 zentrale Business Units: Releasing Solutions, Transport Solutions, Logistics & Services und Retail Solutions. Das Leistungsspektrum der MOSOLF Group deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Automobillogistik ab: vom Bandende bis zum Recycling. Neben dem Transport von Fahrzeugen (Pkw, leichte Nutzfahrzeuge, High & Heavy) gehören Werkstattdienste, Sonderfahrzeugbau, Industrielackierungen, Mobilitätsdienstleistungen, Elektromobilität, Releasing Agent Dienstleistungen und Fahrzeugrecycling zum Dienstleistungsportfolio. MOSOLF bietet in diesem Rahmen ganzheitliche und kundenorientierte Lösungen für die Automobilindustrie, Flottenbetreiber und Händler aus einer Hand an und bildet dabei auch den dazugehörigen Datenfluss über moderne Softwarelösungen ab.

Über die Hochschule Bochum und Talentscouting

Die Hochschule Bochum verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung mit dem Bau von Elektrofahrzeugen und hat mit dem SolarCar-Projekt den Bau von Elektrofahrzeugen fest in die Ausbildung von Ingenieurinnen und Ingenieuren integriert.

Ein Tropos ABLE soll anschließend für das Talentscouting im Bereich der MINT-Talentsuche eingesetzt werden. Unter dem Motto „Ich finde Techniktalente“ verschafft das Talentmobil durch attraktive naturwissenschaftliche und technische Experimente vertiefende Einblicke in solche Studien- und Berufsfelder. Es soll den Schülerinnen und Schülern Hilfestellung dabei geben, bisher nicht erkannte Talente und Interessen zu entdecken. Insbesondere für den Bereich der Technik und der Ingenieurwissenschaften sind derartige Erfahrungen im Schulbereich deutlich unterrepräsentiert. Mit dem Talentmobil werden individuelle Fördermöglichkeiten eröffnet, um die Berufs- und Studienwahlentscheidungen auf eine fundierte Basis zu stellen.

BIlder © Thomas Schmidt, Stadt Herne

© Thomas Schmidt, Stadt Herne
© Thomas Schmidt, Stadt Herne